So fängt man mit Monitoring an

Die häufigste Frage von Unternehmern zum Thema Social Media Monitoring ist natürlich: Wie leg ichs an? Wie und wann startet man mit Social Media Monitoring? Welche Tools soll man einsetzen? Wie viel Geld investieren? Die Antwort ist: Das hängt davon ab, in welcher Phase sich das Unternehmen befindet:

Phase 1: Produktentwicklung / Prelaunch

Klar ist, dass die geplante Marke und die neuen Produkte nicht erwähnt werden, weil sie ja noch niemand kennt. Auf jeden Fall kann das Monitoring in dieser Phase eingesetzt werden, um Informationen zum Markt und zur Konkurrenz einzuholen und das eigene Angebot abzugrenzen. Auch ist es interessant zu sehen, in welchem Zusammenhang “Corporate Keywords” auftauchen. Entsprechend muss die Abfrage mit Suchbegriffen zum Markt und zur Konkurrenz aufgesetzt werden. Kostenlose oder günstige Tools oder Test-Accounts eigenen sich durchaus, um eine Standortanalyse anzustellen. Die Ergebnisse sollten jedoch mit veröffentlichten Studien renommierter Institutionen (Forrester, Nielsen, Gartner …)  in Zusammenhang gebracht werden. Wenn die Zeit knapp und die Erfahrung in Marktanalysen gering ist, empfiehlt es sich jedoch, Kontakt mit einer Agentur aufzunehmen, die die Monitoring Ergebnisse relativieren kann.

Prüfen Sie die Anforderungen Ihres Unternehmens – and dann vergleichen Sie diese mit dem was Tools bieten

Phase 2: Rollout / Launch

Parallel zu den gesetzten Kommunikataionsmaßnahmen sollte die Öffentlichkeit, die Medien, die Kunden auf die neue Marke und die neuen Produkte aufmerksam werden. Ob die gesetzten Aktivitäten erfolgreich sind oder nicht, wird sich in der Nutzung der Website, der Medienbeobachtung, … und natürlich auch im Social Media Monitoring wiederspiegeln. In dieser Phase ist die Begleitung durch eine Agentur zu empfehlen, da diese die Monitoring-Ergebnisse durch Erfahrung relativieren kann. Besonders wertvoll ist es, wenn die Ergebnisse über alle Kommunikationskanäle hinweg verglichen werden können.

Prüfen Sie die Anforderungen Ihres Unternehmens – and dann vergleichen Sie diese mit dem was Tools bieten

Phase 3: Laufender Betrieb

Sobald der Betrieb läuft, ist eine permanete Lösung zu bevorzugen. Wenn das Unternehmen selbst online aktiv ist, vor allem im B2C Markt, empfiehlt es sich, laufend Monitoring durchzuführen. Dies kann intern oder extern erfolgen, mit kostenlosen, günstigen oder teuren Tools. Zu beachten ist, dass auch kostenlose Tools Geld kosten, da der geringere Leistungsumfang im Regelfall durch Mehraufwand ausgeglichen werden muss. Setzt ein Unternehmen selbst keine Social Media Aktivitäten und bedient eher den B2B Markt, kann Social Media Monitoring punktuell eingesetzt werden, z.B. einmal pro Monat oder einmal pro Quartal.

Prüfen Sie die Anforderungen Ihres Unternehmens – and dann vergleichen Sie diese mit dem was Tools bieten

Übrigens: Es gibt kein Tool, dass auf Knopfdruck sinnvolle Einblicke liefert. Auch menschliche Analysten brauchen Ihre Unterstützung. Egal an welche Lösung Sie denken: Lassen Sie sich darauf ein! Der Gewinn wird den Aufwand rechtfertigen.

Happy Monitoring!

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